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Eine Vielzahl von Jugendlichen verlässt  die Schulen ohne konkrete Perspektiven für ihre berufliche Zukunft.  Arbeitsmarktpolitik, Schule und Jugendhilfe liefern über konkrete  Angebote Orientierung, Hilfe und Unterstützung.
Ein besonderes  Augenmerk liegt dabei auf präventiven Hilfen, die dazu beitragen sollen, dass junge Menschen erst gar nicht aus dem Regelsystem von Schule,  Ausbildung und Beschäftigung herausfallen. So werden Schülerinnen und  Schüler, deren erfolgreicher Schulabschluss gefährdet ist, in besonderen Lerngruppen zusammengefasst und gezielt gefördert, durch  Beratungsstellen der Jugendsozialarbeit unterstützt, in Projekten für  schulmüde Jugendliche wieder zum Lernen motiviert.

Das Projekt “Betrieb und Schule“ BUS

Um dieses Fördernetzwerk noch zu  verbessern, wurde von der Landesregierung NRW das Projekt Betrieb und  Schule - BUS - entwickelt. Es zielt darauf ab, benachteiligte  Jugendliche rechtzeitig bei der Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu  unterstützen. So kann drohender Arbeitslosigkeit schon vor dem Übergang  von der Schule in den Beruf vorgebeugt werden. Schule, Jugendhilfe und  Arbeitsmarktpolitik wirken hier zusammen, um diesen Jugendlichen  frühzeitig passgenaue Übergänge in den Beruf zu ermöglichen.
Jugendliche mit absehbar schwierigem Schul- und Berufsverlauf werden durch die  Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung in  Förderpraktika auf den Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung  vorbereitet. Das Modellprojekt BUS wird seit dem Schuljahr 2001/2002
in NRW erprobt.   Auswertungen haben  ergeben, dass durchschnittlich 40% der Jugendlichen aus BUS-Lerngruppen der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt gelang.

Wer kann BUS nutzen?

Mitmachen können Jugendliche im letzten  Pflichtschuljahr,  die die Schule “ zum Teil nach mehrfacher  Wiederholung einzelner Schuljahre “ ohne Perspektiven für ihre  berufliche Zukunft verlassen würden.

Was soll erreicht werden?

Ziel ist ein nahtloser Übergang in  Ausbildung oder Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt im Anschluss an das letzte Pflichtschuljahr.
 

Weitere Informationen bekommt man beim Bildungsportal NRW, das auch die Quelle für den obigen Textauszug ist.

Ab dem Schuljahr 2010/11 ist für unsere Schule das Projekt Beruf und Schule (BUS) genehmigt worden. Die Betreuung dieses Projektes wird Frau Maschke übernehmen, die auch für weitere Auskünfte zur Verfügung steht.
 

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Rat und Hilfe erhalten Sie auch bei unserem Beratungslehrer, Herrn Keusemann, unserem Schulleiter, Herrn Morsch und bei den Klassenlehrern der entsprechenden Jahrgangsstufen.
Sie erreichen uns über das Sekretariat der GHS Rheinberg unter 02843/970712.

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