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Nikolaus, ein Mann aus Polen,
Von Charakter hundsgemein,
Liebte heimlich und verstohlen
Eines Schusters Töchterlein,
Bei dem, wie im Bild ihr seht,
Er als Geselle arbeitet.
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Eines Tags, als er voll Feuer
Schließen wollt den Liebesbund,
Und das Mädchen, das ihm teuer,
Kussbereit schon vor ihm stund,
Da kam der Meister rein und schrie:
“Die Luise kriegste nie!”
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Nikolaus voll Wut dies hörte,
Ward darauf ganz desperat.
Fürchterliche Rache schwörte,
Doch sich nichts merken lassen tat.
Er dachte still: “Das beste is,
Du räumst dir weg das Hindernis.”
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Als auf einer kleinen Reise
Sich Luischen einst befand,
Schlich er in die Küche leise,
Wo die Nudelsuppe stand;
Schüttete was Weißes rein,
Gott mag dem Schuster gnädig sein!
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Mittags auf dem Tisch sie duftet
In des biedren Schusters Haus,
Doch die Suppe war verguftet,
Und das tat der Nikolaus.
Herr Meister und Frau Meisterin,
Die aßen von und fielen hin.
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Als Luischen trat ins Zimmer,
Als das ihre Augen sahn,
Da rief sie in ihrem Jimmer:
“Du hast diese Tat getan!
Dich Mörder kann ich lieben nicht,
Ich zeig dich an bei dem Gericht!”
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Nikolaus dies hört mit Grausen,
Packt sie bei dem linken Bein,
Und er stieß in ihren Bausen
Tief sein Schustermesser rein.
Doch er entging der Strafe nicht,
Er ward geköpft vor dem Gericht!
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(Leider hatten wir keine Axt zur Verfügung)
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