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Eine spannende und arbeitsintensive Woche zur Berufsvorbereitung verbrachten die Schüler der Klassen 8a und 8b unserer Schule vom 17. -21. 11.2008 in Himmighausen bei Detmold. Schwerpunkte waren: Was kann ich? Welche Kompetenzen habe ich? Wie sehen mich die anderen? Welche Tätigkeiten fallen mir leicht? Was kann ich nicht so gut? Kann ich im Team arbeiten und mit Kritik umgehen? Wie schneide ich in einem Einstellungstest ab? Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch?
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Unsere Gastgeber: L. und R. Burggraf
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Erstmal das Namensschild befestigen
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Gleich nach der Ankunft und Begrüßung durch die Heimleitung ging es nach dem Mittagessen los mit der ersten Arbeitseinheit: 4 Schüler erstellten ein Plakat mit den jeweiligen Interessen und Hobbys. Übereinstimmungen wurden in der Mitte des Blattes gesammelt. Anschließend musste jeder ein Mitglied der Gruppe vorstellen. Das gelang einigen Schülern schon ganz gut.
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Welche Qualifikationen habe ich? Das sollte mit einem Selbsteinschätzungsbogen herausgefunden werden. Hier ein Auszug:
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trifft auf mich zu
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Qualifikation
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Beschreibung
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nicht
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teil-teils
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voll
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Konzentrationsfähigkeit
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ich lasse mich von meiner Arbeit nicht ablenken
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körperliche Belastbarkeit
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ich bin fit, schwere körperliche Arbeiten kann ich gut verkraften
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Erscheinungsbild
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ich achte auf ein gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen
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Kompromissbereitschaft
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ich muss nicht immer Recht behalten und kann Zugeständnisse machen
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Wie sehen mich die anderen? Jeder Schüler musste für jeden seiner Mitschüler mindestens 3 Qualifikationen ankreuzen, so dass die Auswertung folgendes Bild ergeben konnte:
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Konzentrationsfähigkeit
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x x
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körperliche Belastbarkeit
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x x x
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Erscheinungsbild
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x
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Kompromissbereitschaft
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x x
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Pünktlichkeit
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x x x x
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Teamfähigkeit
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x
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Welche Tätigkeiten fallen mir leicht, was kann nicht so gut?
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Kann ich im Team arbeiten und mit Kritik umgehen? Nicht nur spielerisch gemeint war die dazu gehörende Aufgabe: Alle sitzen im Kreis, jeder steigt auf seinen Stuhl, die Beteiligten müssen eine Reihenfolge (z. B. nach der Höhe der Hausnummer) herstellen, indem sie die Stühle wechseln ohne abzusteigen.
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Auch theoretisch musste erarbeitet werden: Was bedeutet Kritik? Was ist positive Kritik? Wie gehe ich mit negativer Kritik um? Kann ich konstruktiv kritisieren? Ziemlich schwierig war die Übung, einen Stuhl zu balancieren und ihn an den nachfolgenden Mitschüler weiter zu geben, bis der Ausgangspunkt des Kreises wieder erreicht ist.
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Am 3. Tag wurde unter den Augen von Beobachtern ein gemeinsames Plakat erstellt mit dieser Aufgabenstellung. Anschließend wurde das Plakat von der jeweiligen Gruppe des anderen vorgestellt.
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Wie schneide ich in einem Einstellungstest ab? Die meisten gerieten dabei ganz schön ins Schwitzen. Bemerkenswert waren die guten Ergebnisse beim Aufgabenteil Logisches Denken.
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Wie verläuft ein Vorstellungsgespräch? Sichtlich nervös warteten die Bewerber vor der Tür. Zu viert sollten sie sich der Situation stellen und Fragen beantworten wie: “ Warum möchten Sie gerade diesen Beruf erlernen? Welche Voraussetzungen bringen Sie dafür mit? Erläutern Sie bitte die Note mangelhaft im Fach Sport!” So richtig klappte es natürlich nicht auf alle Fragen überzeugend zu antworten, aber der “Personalchef” hatte für jeden einen aufmunternden Tipp parat.
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Besuch im Siemens-Schulungszentrum
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Im Schulungszentrum von Siemens in Paderborn erfuhren die Schüler etwas - über die Anfänge der Firma Siemens-Nixdorf und ihren Gründer Heinz Nixdorf - den Siemens-Konzern und seine Standorte in aller Welt - die Ausbildung bei Siemens und erhielten - nützliche Tipps für die Bewerbung.
Als dann Aufgaben aus einem Einstellungstest zu lösen waren, die die Schüler in ähnlicher Form schon am Vortag gemacht hatten, kam der Ausruf: “ Das ist ja fast das Gleiche. Jetzt weiß ich, dass ich mich darauf wirklich einstellen muss!”
Leider war das Wetter an diesem Tag ganz schrecklich und wir wurden auf dem Weg zum Bahnhof ziemlich nass.
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Auswertung
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Am letzten Tag erhielten die Schüler die zusammenfassende Einschätzung ihrer Kompetenzen durch das Beobachterteam. Da diese Einschätzung sich auf einen relativ kurzen Beobachtungszeitraum und bestimmte Aufgaben bezog und auch in einer nicht alltäglichen Situation erfolgte, sind Ungenauigkeiten unvermeidlich. Eine Tendenz ist aber sicherlich erkennbar.
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Letzter Punkt der Veranstaltung waren 2 Fragen, die jeder Schüler auf einem gelben und einem grauen Kärtchen beantworten musste: Was habe ich für mich persönlich gelernt?
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Dieses Seminar wurde u. a. ermöglicht durch die Stiftung partnerfuerschule.nrw (Modul I)
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