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Das Beratungskonzept unserer Schule umfasst Hilfestellungen für Eltern und Schüler bei Lernschwierig-
keiten und Verhaltensauf-
fälligkeiten. Ansprechpartner ist neben dem Klassenlehrer/
der Klassenlehrerin und der Schulleitung unser Beratungs-
lehrer Herr Keusemann. Neben der individuellen Beratung arbeitet unsere Schule an folgenden Schwerpunkten:

Ziel der Streitschlichtung ist es, den Schülern Verantwortung für das
Zusammenleben an unserer Schule zu übertragen. Durch die Ausbildung
 zu Streitschlichtern, die im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes stattfindet,
sollen Schüler lernen, jüngeren Schülern dabei zu helfen, Alltagskonflikte
selbständig und gewaltfrei zu lösen.

Mädchenförderung
Im 8. Schuljahr wird im Rahmen des Mädchenförderungsprogrammes ein Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskurs für Mädchen durchgeführt Das Angebot wird erweitert um ein 3tägiges Seminar, das die Bereiche Lebensplanung, Berufsorientierung und Übergang Schule und Beruf umfasst.

Jungenförderung

Jungen fallen häufig durch aggressives, störendes und verweigerndes Verhalten auf. Dahinter steht oft die Angst zu versagen, bzw. die Abwehr dieser Angst. Angst zeigen, bzw. Stärken und Schwächen benennen können, sind für Jungen ein direktes, positives Lernmodell. Gezielt eingesetzte Jungenarbeit gibt den Jungen einen Freiraum,in dem sie sich ohne Druck und geschlechtsspezifische Rollenerwartung erleben können.

Suchtprävention

Schulische Suchtvorbeugung,diemöglichstfrühzeitig,langfristig und kontinuierlich wirksam werden soll, wird an unserer Schule ab Klasse 5 umgesetzt. Wir können zwar zur Prävention einen wichtigen Beitrag leisten, nicht aber Kriseninterventionund Therapie, die über “Erste Hilfe” hinausgehen. Unser Konzept beinhaltet daher die Zusammenarbeit mit der Drogenberatung Kamp-Lintfort.

Gewaltprävention

Beim Auftreten von massiver Gewalt vertritt die GHS Rheinberg der Grundsatz der “Null-Toleranz”, d. h. die Anwendung von Gewalt wird eindeutig verurteilt und geahndet. Gegebenenfalls wird im Einzelfall in Kooperation mit der Erziehungsberatungsstelle, dem Jugendamt, dem Jugendsachbearbeiter der Polizei Rheinberg oder dem Kommissariat Vorbeugung - Jugend gearbeitet.Diese
Einrichtungen sind auch unsere Kooperationspartner bei den Projekttagen zur Gewaltprävention in den Klassen 5 - 8.

Herr Welp ist von Beruf Pastoralreferent. Neben seiner Tätigkeit in
der Kath. Pfarrgemeinde St. Peter hat er im Schulzentrum folgende
Aufgaben:

  • Zeit für Gespräche mit Schülerinnen und Schülern,
  • Gottesdienste in der Schule
  • Mitarbeit und Unterstützung verschiedener Projekte wie
     z. B. Streitschlichtung, Jungenförderung, Spiele gegen Gewalt
  • AG’s Fahrten und Freizeiten
    (in Verbindung mit der Pfarrgemeinde St. Peter )

Trainingsraum

für selbstverantwortliches Handeln

  • Unsere Schule hat sich entschlossen ab dem 2. Halbjahr des Schuljahres 2002/2003 den
    sog. Trainingsraum einzuführen. Die Grundidee des Trainingsraumprogramms besteht darin,
    dass die Schüler eigenverantwortliches Denken und Handeln lernen, d. h. sie entscheiden
    bei Unterrichtsstörungen nach einer zweiten Ermahnung selbst, ob sie den Unterricht
    verlassen oder bleiben. Nach einer 3. Ermahnung  (rote Karte) geht der Schüler
    automatisch in den Trainingsraum. Dort erarbeitet er zusammen mit einem Lehrer den
    Rückkehrplan. Im Mittelpunkt steht dabei die glaubhafte Einsicht des Schülers, dass
    die Schulregeln auch für ihn gelten. Den versäumten Stoff hat der Schüler selbständig
     nachzuholen.

Unsere Schule setzt sich sich für die Gesundheitsförderung in der Schule ein und ist
Mitglied des Netzwerks Bildung und Gesundheit.

Ansprechpartnerin für private und schulische Probleme ist unsere Schulsozialarbeiterin Sonja Potthoff
Sprechzeiten können mit ihr persönlich vereinbart werden.
Ihre Telefonnummer ist im Sekretariat erhältlich.

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